Aloe Vera

Und was machen Sie so wenn die Hose zwickt? Slow Carb.

Ja, es gibt sie immer mal wieder die Zeit, zu der die Hose zu sehr zwickt oder das Lieblings-Sommerkleid nicht mehr so locker sitzt wie es sollte und schon mal war. Der Gedanke Diät kommt hoch und wird meistens als zu lästig wieder verdrängt. Richtig so, denn Diät bringt nichts. Die Überlegung nach einem passenden Zauberspruch führt auch nicht weiter. Also was tun?

Als Beraterin für gesunde, genussvolle Ernährung arbeitet ich erfolgreich mit einem Gewichtsmanagementprogramm, das beides kann: Gewicht reduzieren und genussvolles Essen. Das Programm ist aufgeteilt in ein Reinigungsprogramm und eine Zeit danach, in der die Gewichtsreduktion fortgeführt oder der Körper definiert wird. Positive Ergebnisse über die Reinigung des Körpers und die Gewichtsreduzierung hinaus sind z.B. Straffung der Haut, Verminderung von Cellulite, Verringerung des Körperumfangs, Veränderung von Essgewohnheiten, Wohlfühlen, mehr Vitalität, mehr Energie, verbessertes Hautbild, besserer Schlaf. Wer möchte das nicht?

Gesunde Ernährung, Bewegung und unterstützende Nahrungsergänzungsmittel greifen bei meiner Beratung ineinander. Für den Part der gesunden Ernährung unterstützt mein Foodblog FeelGoodCuisine mit köstlichen, familientauglichen Slow Carb Gerichten.

Diät bringt nichts! Denn Diät ist befristet, ein temporäres „da muss ich jetzt durch“ und Diät ist für mich „Jo-Jo-Effekt“. Nur ein schlaues Gewichtsmanagement mit einer genussvollen Ernährung die Spaß macht, bringt Sie zum Ziel. Meine Beratung und Rezepte führen Sie dahin, wieder mehr auf Ihren Körper zu hören und zu spüren, wie er sich Schritt für Schritt wohler fühlt und alte ungesunde Gewohnheiten abgelegt werden können.

Dauerhaft ist Leben Freude und Genuss. Mit Gemüse, Fisch, Fleisch, guten Fetten, Nüssen, Obst und mehr. Auch mal Süßes oder leere Kohlenhydrate wenn der Wunsch danach groß ist. Jedoch schlau eingesetzt und nicht unbedingt in den ersten Tagen, in denen sich der Körper umstellt und Gewicht verlieren soll. Ich möchte Ihnen vermitteln, wie Ihr Körper funktioniert und was Sie dauerhaft unterstützend in ihr Leben einbauen können.

Beginnen möchte ich mit den Kalorien. Ich halte persönlich nichts von „Kalorienzählen“. Das ist für mich Diät und wie ich das finde, habe ich eben geschrieben. Aber Richtwerte sind manchmal erforderlich. Vor allem reicht die Größe eines Brotes mit Schokoaufstrich oder der Geschmack eines Fertiggerichtes mit 600 Kalorien kaum, um uns durch den Tag zu bringen. Somit kann die Angabe der Kalorien einen richtigen Weg zur guten, vollwertigen, bewussten Ernährung aufzeigen. Sollte aber nicht zu unserem Lebensinhalt werden. Daher gibt es bei meinen Rezepten auch keine Kalorienangaben – das brauchen sie nicht.

Geben Sie Ihrem Körper das Gefühl gut versorgt zu sein. Zeigen Sie ihm mit Ihrer Ernährung: „Ich weiß, was Du brauchst, ich gebe es Dir. Du gibst mir Vitalität, lässt bitte ein paar Pfunde gehen und formst dich schön.“

Was Sie Ihrem Körper als erstes Lebensmittel geben sollten, ist Aloe Vera Gel. Denn großzügig genossenes Aloe-Gel bringt Ihren Stoffwechsel schön in Gang. Mit all seinen natürlichen Nähr- und Inhaltsstoffen, den zahlreichen Saponinen und schwefelhaltigen Aminosäuren reinigt es, indem es dafür sorgt, dass die Schlacken aus den Zellen und dem Darm, den Darmzotten, herauskommen, damit der Darm überhaupt erst wieder aufnahmefähig wird für Nährstoffe.

Ergänzend essen Sie frisches, vollreifes, saisonales, regionales Gemüse und Obst, frischen Fisch, gutes Fleisch – auf Schwein darf gern verzichtet werden, gute Fette in Form von Olivenöl, Leinöl, Butter, Sahne und Nüssen, Linsen, Quinoa … Die Liste der Lebensmittel, die Sie ihm geben können, ist lang.

Was nicht auf der Liste stehen wird, was Sie demnach Ihrem Körper nicht geben sollten, sind: leere Kohlenhydrate in Form von Mehl/Brot, Nudeln, Reis, Zucker und Kartoffeln. Auf zuletzt genannte gehe ich gleich noch detaillierter ein.

Das sind fünf Lebensmittel. Mehr nicht. Wird es Ihnen schwer fallen, auf diese zu verzichten? Wahrscheinlich im ersten Moment schon. Zumindest ist die erste Rückmeldung, die ich häufiger von meinen Gesprächspartnern zu diesem Thema höre: „Und was bleibt dann noch?“ – Meine Antwort: „Alles andere!“

Es hat einen wesentlichen Grund, warum ich Ihnen empfehle auf diese fünf Lebensmittel zu verzichten. Beim Verzehr dieser Lebensmittel wird Ihr Blutzuckerspiegel steil in die Höhe sausen und nach etwa zwei Stunden fällt er ebenso steil wieder ab. Sie können sich das wie einen spitzen Zickzackverlauf vorstellen. Immer wenn die Spitze unten ist, verlangt Ihr Körper in Form von Appetit nach Nahrungsnachschub. Es ist ein Wechsel von „hier hast du etwas, das gibt dir schnell Kraft“ und „die Kraft hat nicht lange gehalten, gib mir wieder Futter.“

Das ist wie Sturmwellen an der Steilküste. Sie wüten, sie klatschen an die Klippen, reißen lose, herumliegende Gegenstände ins Meer um direkt wieder mit Wucht zu strapazieren. Doch die Allgemeinheit genießt am Meer schöne Sommertage mit sanften Wellen auf denen man sich treiben lassen kann. Entspannter Sommertag am Strand anstatt Sturm mit Monsterwellen.

Diese sanften Wellen im Verlauf Ihres Blutzuckerspiegels erreichen Sie mit gesunder Eiweißnahrung in Kombination mit einer großen Portion gekochtem Gemüse.

Slow Carb nenne ich diese Art der Ernährung.

Bei Ihrem nächsten Besuch im Supermarkt wird Ihnen auffallen, dass Sie umringt sind von Nahrungsmitteln die Monsterwellen auslösen. Die offensichtlichen sind die mit Zucker: Alkohol, Kaugummis, Bonbons, Limonaden, fertige Fruchtsäfte. Aber es lohnt ich auch ein Blick beispielsweise auf den Fruchtjoghurt zu werfen. Denn die meisten, im Supermarkt erhältlichen Nahrungsmittel, sind gespickt mit leeren Kohlenhydraten. Oft sind diese noch kombiniert mit schlechten Fetten, um die Nahrungsmittel länger haltbar zu machen.

Was passt zum sonnigen Strand und Meer? Ein Marktplatz mit regionalen Produkten, Menschen die sich freuen über ihre Produkte, die sie anbieten. Übertragen Sie dieses Lebensgefühl in ihren Alltag: gehen Sie auf den Markt, zum Gemüsehändler, Metzger, Fischgeschäft an der Ecke. Fragen Sie die Inhaber und Fachverkäufer, was sie Ihnen empfehlen können. Lassen Sie sich inspirieren, begeistern… und kommen sie mir jetzt bitte nicht mit den Preisen. Sie werden feststellen, dass Sie, beachten Sie meine bereits gegebenen und jetzt gleich noch weiter folgenden Hinweise, nicht mehr so viele Mengen essen wie früher. Außerdem sollten Sie sich um Ihren Körper kümmern. Es ist der Ort, in dem sie leben!

Nehmen Sie sich Zeit zum Essen. Sie haben selbst gekocht oder im Restaurant gut gewählt. Übrigens, dank der vielen Menschen, die an Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden, ist es gar kein Problem mehr, anstatt Nudeln, Reis etc. um etwas Grillgemüse zu bitten.

Freuen Sie sich auf ihre Mahlzeit. Setzten Sie sich, decken Sie den Tisch schön, suchen Sie nette Kollegen, mit denen Sie gemeinsam essen, legen Sie Zeitung, Zeitschrift, Buch zur Seite und schalten Sie alle technischen Geräte aus. Sie benötigen jetzt Zeit: denn sie müssen gut kauen!

Egal ob Aloe Vera Gel oder feste Mahlzeit, kauen Sie. Kauen Sie gründlich, 30-mal, 40-mal oder mehr. Speicheln Sie ein, kauen Sie, speicheln Sie noch mehr, kauen Sie noch mehr. Im Mund beginnt die Verdauung und wenn Sie gut Kauen und Einspeicheln dann kommt die Nahrung gut vorbereitet in den Magen zur weiteren Verwertung. Dann unterstützen Sie Ihren Körper dabei einen guten Stoffwechsel durchführen zu können. Der Nebeneffekt: Sie werden satt! Das ist gut so, denn zwischen den Mahlzeiten sollten Sie fünf Stunden Zeit einplanen, in denen Sie nur stilles Wasser oder Kräuter-/Früchtetee trinken.

Die Verdauung und Verwertung der Nahrung können Sie darüber hinaus noch unterstützen, in dem Sie die (Haupt-)Mahlzeit möglichst am Mittag zu sich nehmen. Aber Sie machen keine Diät. Planen Sie es, wie es Ihnen gut passt. Freuen Sie sich auf ihre Mahlzeiten und genießen Sie diese.

Bei meiner Auflistung der leeren Kohlenhydrate ist auch die Kartoffel aufgeführt. Die Kartoffel hat, als klassische Salzkartoffel zubereitet, viele wertvolle Inhaltsstoffe. Wenn Sie diese genießen möchten, dann empfehle ich Ihnen, dies am Mittag einzuplanen. Da passt sie einfach besser in den Ablauf der Verdauung. Gebraten, püriert oder frittiert verhalten sich die Nährstoffe in der Kartoffel anders oder sind kaum mehr da.

Der Zustand, in dem Sie die Lebensmittel essen, hat Auswirkungen darauf, wie sie von unserem Körper aufgenommen werden und verdaut werden können. Daher empfehle ich Ihnen ergänzend: essen Sie nach 16 Uhr kein Obst oder rohes Gemüse mehr. Ihr Verdauungssystem ist sonst so lang mit dieser Nahrung beschäftigt, dass die Reinigungsprozesse, um die sich die Leber in der Nacht kümmert, nur sehr langsam oder unzureichend stattfinden können. Sie kennen die Aussage „schlank im Schlaf“? Ja, ausreichend Schlaf ist wichtig, nach einer leichten Mahlzeit am Abend möglichst nicht nach 19 Uhr.

Und wenn der Hunger zwischen den Mahlzeiten doch mal kommt? Effektiv sind tatsächlich Nüsse oder Sonnenblumenkerne, auch mal ein Stück Schokolade (mind. 70% Kakaoanteil) schön gelutscht. Wer es gern würziger mag, ein Stück Parmesan – auch das gelutscht. Geschlagene Bio-Sahne und Quark mit (angewärmten) Heidelbeeren. Oder nochmal eine kleine Portion Shake. Der schmeckt auch mit etwas erwärmter Flüssigkeit zubereitet sehr gut und eignet sich so als „Schlummertrunk“ am Abend.

Sie dürfen entscheiden. Der Anfang wird nicht leicht sein, aber es wird sich lohnen! Ein Leben lang.